Niagara Falls

Erste Station des Tages war Buffalo, wo wir uns nur kurz einmal an die Uferpromenade begeben hatten. Dort gab es ein Navy-Museum mit ausgemusterten Kriegsschiffen und U-Booten. Allerdings hatten die so früh noch nicht geöffnet. Warten wollten wir auch nicht, denn wir wussten nicht genau, wie lange wir bist zu den Niagara Fällen brauchten.

Also ging es Richtung Kanada. Kurz vor der Grenze begannen wir nochmal zu rekapitulieren, was wir so über den Grenzübertritt von USA nach Kanada so in den Foren gelesen hatten. Wir hatten uns auf eine langwierige Prozedur eingestellt. Wir hatten das aber noch nicht zuende besprochen, da war plötzlich schon die Grenze vor uns. Ähnlich wie bei den Mautstellen fuhren wir zu einem der Häuschen (man bemerke: kein Stau, keine Warteschlange). Ich hielt unsere Pässe aus dem Fenster, der Beamte quatschte mit uns noch ein paar freundliche Worte, stempelte die Pässe ab und wünschte uns eine gute Fahrt. Na, das war einfach. Wieder so ein Ding: Manchmal macht man sich durch intensive Vorbereitungen auch einfach nur verrückt. Hoffentlich kommen wir hier auch so einfach wieder raus 🙂

Es war die richtige Entscheidung, sich gar nicht erst mit der amerikanischen Seite der Niagara-Fälle aufzuhalten. Kanada liegt ganz klar auf der vorteilhafteren Seite. Ein einmaliger Anblick!

 

Das Örtchen Niagara Falls ist eine einzige Touristikmaschine. An jeder Ecke kann man sein Geld für eine Bootsfahrt, ein 4D-Kinoerlebnis oder einen Spaziergang ausgeben. Aber die Schlottbohm’s sind ja clever. Die kaufen sich einen Adventure Pass für die ganze Familie für den Schnäppchenpreis von 190 Dollar.
Man kann da richtig arm werden. Dafür hat Frank Linus noch als Child angegeben (die Kassiererin hatte den Rest der Familie zum Zeitpunkt des Ticketverkaufs nicht in Sicht), was normalerweise nur bis 12 Jahren geht. Ätsch, Rache ist Blutwurst!
Wir bekamen Umhänge-Ausweise mit Barcodes, die wir den ganzen Tag getragen haben. Auf Linus‘ Ausweis stand noch ein fettes, rotes „Child“ – was er natürlich voller Stolz wegsteckte, denn er hatte der Familie mit diesem Opfer ja schließlich sieben Dollar gespart.
Mal abgesehen davon – und der astronomischen Parkgebühr von 20 Dollar – sind wir ohne weitere finanzielle Herausforderungen durchgekommen. Wir haben halt das ganze gekaufte Programm durchgezogen: Fahrt mit dem Boot an den Wasserfall, White Water Walk, Journey Behind the Falls und 4D-Cinema (wenn man bisher noch nicht nass wurde, dann hier).
Eines kann man aber gewiss sagen: Es hat sich gelohnt! Dieses Naturwunder hat uns alle in seinen Bann gezogen. So sehr, dass wir abends nochmal wiedergekommen sind um die farblich beleuchteten Falls nochmal zu bewundern (der 20-Dollar-Parkplatz galt bis Mitternacht – ha!)

Einquatiert hatten wir uns in einem Super8-Motel ca. 30 Minuten weiter westlich, etwa auf halber Strecke nach Toronto, was wir Morgen unsicher machen werden.

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Hallo zusammen!Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihr von dem Anblick der Niagara – Fälle beeindruckt seid!Ellen und ich waren ja auch schon dort!Die Einreise kommt der Euren auch gleich ;-)Weit und breit nichts…ein kleines Häuschen…ein freundlicher Mensch … Stempel in den Pass… und dann die Frage der Beifahrerin: „Häh? Sind wir schon drin?“ … jau….Ich wünsche Euch noch viele wunderschöne Erlebnisse auf Eurer Wahnsinnstour :-)! Und denkt an Euren Cholesterinwert ;-)! Oder…esst in Gedanken an die Omma zuhause ein paar Donats mehr ;-)Hel!

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  2. Ich will Foto….sofort….grins.. cool…Euch noch viel Spass!

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