Rückreise in die USA

Auch heute genossen wir noch einmal das reichhaltige Frühstücksbuffet im Super8-Motel, bevor wir uns dann auf den Weg zurück in die USA machten. Unser Weg führte uns an Detroit vorbei, deren Skyline wir noch von der kanadischen Seite aus fotografierten. Am Ende der Brücke, die zur USA führte, erwartete uns zunächst ein Stau unmittelbar vor dem Grenzübergang. Endlich am Grenzposten angekommen, gaben wir dem Grenzbeamten unsere Pässe und beantworteten die üblichen Fragen. Das lief soweit prima. Er gab uns unsere Pässe zurück. Dann stellte er aber die Frage „Is this your car or a rental?“ Antwort: „Ähm, … rental!?“
„Ok Sir, please line up for car check“ (oder so ähnlich). Wir mussten dann in die Customs Lane, durften nur unser Geld mitnehmen und mussten den Schlüssel an einen Grenzbeamten übergeben. Dieser schickte uns in ein Office zur weiteren Abwicklung. Dort wurden wir erst mal auf eine Liste eingetragen und ins Wartezimmer geschickt, was tierisch voll war.
Eine geschlagene Stunde später wurden wir aufgerufen, gingen zu einem Schalter mit dem nächsten Grenzbeamten, zeigten wieder unsere Pässe vor und beantworteten dieselben Fragen. Der Beamte war sehr freundlich und schien ein wenig mitzuleiden, denn er bemerkte lautstark, dass wir ja schon über eine Stunde warten würden. Wir könnten dann jetzt endlich unseren Urlaub fortsetzen. „Have a nice trip“.
Puh, das war spannend. In unserem Auto wurde selbstredend nichts gefunden, und es war auch leider nicht mehr drin als vorher.
Die Rückreise in die USA war also leider nicht so unkompliziert, wie die Einreise nach Kanada. Die Warterei hat genervt. Wir begannen uns auch schon Sorgen um unseren wohldurchdachten Reiseplan zu machen, der bis hierher genau passte.

Also schnell weiter in Richtung Dearborn, wo wir uns das Henry Ford-Museum angesehen haben. Heute wurde hier die „Maker Faire“ abgehalten. Eine Messe mit diversesten Ständen vor und in dem Museum. Wir konnten nicht ganz das Konzept oder das Motto dieser Messe erkennen. Es gab Workshops für Modellbauer, selbstgebaute Elektro-Seifenkisten und Roboter zu bestaunen. Aber es war richtig was los.

Nach dem Museumsbesuch ging es dann noch zwei Stunden weiter Richtung Westen bis nach Flint, wo wir dann wieder in einem Motel Stellung bezogen hatten. Also waren wir wieder voll im Zeitplan,
was wir dann in einem typisch-amerikanischen Diner mit Sitzbänken an den Tischen und Fotos von Elvis Presley und Marilyn Monroe an den Wänden gefeiert haben. Nur Sonja hatte Salat.

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