Warbirds and Idols

Die erste Station am Dienstag war das Warbird area. Alte und auch neuere Kriegsflugzeuge soweit das Auge reicht. Von hier aus hat man aber auch einen guten Blick auf „North40“, das Areal auf dem die mit dem eigenen Flugzeug eingeflogenen Gäste unter den Tragflächen des eigenen Vogels campieren. Tausende! Und es gibt noch mindestens ein weiteres angelandet im Süden des Platzes – ist vielleicht morgen dran.
Auf der „Narrated Tram Tour“, auf der man auf einem der hier vielfach eingesetzten Trams (Trecker mit zwei Personenanhängern) über das Warbirds Area gefahren wird, hat man eine Menge über diese Vögel erfahren.
Damit war der Vormittag auch schon rum und die ersten zig Gigabyte an Fotos und Videos waren im Kasten.
In der Mittagszeit ging es zurück zum Zelt um den Rucksack gegen den Klappstuhl auszutauschen. Auf dem Weg dorthin schlenderte ich über den „Fly Market“ und löste ganz nebenbei mein Stromversorgungsproblem: Verlängerungskabel und Vorhängeschloss sorgten dafür, dass ich mein Battery Pack in einem Schließfach in einem Gebäude Nähe meines Zeltplatzes einschließen könnte, während ich gleichzeitig die Stromversorgung über die daneben liegende Steckdose und das Kabel hinbekam. Wie heißt es so schön bei den Germans? „You may be stupid but you need to know how to help yourself“ 😉
Dann ging es wieder zurück zum Veranstaltungsgelände. Ich schlenderte über den Boing Plaza, ein riesiger Platz wo die großen Vögel zu bestaunen sind und gestern noch die Bühne für das BNL-Konzert stand. Der Autohersteller Ford hat hier auch ein riesiges Zelt und stellt dort verschiedenste seine Automodelle zur Schau. Es sitzt sich übrigens sehr gut im Ford F-150. Und er steht mir … 😉
Gerade als ich mir einen schönen Platz für die Airshow ausgesucht hatte, teilte „MrAviation101“, ein sehr bekannter Youtuber in der General Aviation Szene von dem ich ein großer Fan bin, mit, wo er mit seiner ebenso berühmten Cessna 172 auf dem Gelände steht (North40, Lane 517) und lud tatsächlich alle ein, einmal vorbeizukommen. Das hab ich natürlich gleich gemacht. Josh – so heißt er wirklich – ist ein „nice guy“ und die Unterhaltung mit ihm war sehr angenehm. Ein toller Moment.
Danach war der Rest der Airshow ehrlich gesagt eigentlich nicht mehr so wichtig. Die hatte ich mir dann während des langen Marsches vom einen zum anderen Gelände angesehen. Aber man hat trotzdem noch eine Menge toller Attraktionen gesehen. Am anderen Ende des Areals befindet sich die Ultraleicht-Piste. Dort geht jeden Abend die Post ab: bestimmt 30 verschiedene UL’s drehen da eine Runde nach der anderen. Dazu das Licht der untergehenden Sonne – klasse!
Als es dann dämmerte ging es zum FlyIn-Theatre, eine Freiluftkino in dem ich mit bestimmt 5000 anderen Zuschauern den Film „Sully“ schauen durfte. Gratispopcorn inklusive.
Für heute (Mittwoch) ist Regen angesagt. Es kamen tatsächlich auch schon ein paar Tropfen herunter. Daher werde ich mir heute wohl das EAA Museum und die Ausstellerzelte vornehmen.
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