Sequoia National Park

Zunächst noch ein kleiner Nachtrag zu gestern. Nachdem wir den Blog aktualisiert hatten, gingen wir noch in das „Texas Roadhouse“ essen. Wer einmal sämtliche Klischees der amerikanischen Esskultur in einem Restaurant erleben möchte, sollte da mal hin gehen – ist eine Restaurantkette.
Neben dem Nummern ziehen um auf einen freien Tisch zu warten, die Auswahl eine rohen Steaks aus einer Auslage und der gelegentlichen Tanz-Choreografie aller Kellner zu Countrymusik wären da noch die sieben Grossbildfernseher (für jede denkbare, gerade übertragende Sportsendung) und die Riesenportionen zu nennen. Überall gab es Erdnüsse in Eimern um sich durch das Nüsseknacken die Zeit bis zur Lieferung der Bestellung vertreiben. Die Schalen wirft man wohl wahlweise in den zweiten, dafür vorgesehenen Eimer oder einfach auf dem Boden. Wenn man Geburtstag hat, setzen die Kellner einen auf einen Sattel und lassen alle einmal das imaginäre Lasso schwingen. Gestern hatten gleich drei Gäste Geburtstag – meine Güte …
Ach so – und natürlich ist das Essen super lecker und ebenfalls amerikanisch: Die „Sweet Potatoes Fully Loaded“, die Linus probiert hat, ist eine Süsskartofel überbacken mit Marshmellows und Zimt.
Und auch die Brötchen, die es dabei gab und ständig nachgelegt wurden, waren super lecker. Da haben wir es den anderen Gästen dann doch nachgemacht und haben uns den Rest einpacken lassen.
Am nächsten Morgen ging es dann auch erstmal amerikanisch frühstücken bei IHOP – International House of Pancakes. Hier kann man rund um die Uhr frühstücken. Wir haben dann ersteinmal jeder einen Staple of Pancakes verdrückt.
Gut, das wir beim Rückflug nur auf das Gewicht der Koffer achten müssen und nicht auf unseres. Aber zur Beruhigung: heute gab es zu Mittag nur ein kleines Picknick und das Abendessen ließen wir ganz ausfallen – wir sind alle immer noch pappsatt.
Unser heutiges Ziel war der Sequioa Nationalpark, der für seine alten, riesigen Mammutbäume bekannt ist. „Sherman“ war die Hauptattraktion: der größte Baum der Erde mit über 90 Meter Höhe und einem Umfang von 36 Metern.
Die Landschaft auf dem Weg zum, im und aus dem Park war wieder atemberaubend. Immer, wenn man glaubt, schöner geht nicht, wartet etwas Schöneres hinter der nächsten Kurve auf einen. Wir haben nun Kurs auf Las Vegas genommen und sind über Bakersfield nun Ridgecrest gelandet. Der Weg dorthin führte uns durch die Mojave-Wüste und zufällig auch am Mojave Air- und Spaceport vorbei.
Beim abendlichen Schwimmen im Motelpool haben Emelie und Linus amerikanische Freunde gefunden und die Kontaktdaten ausgetauscht.

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