Living with your plane

USA – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ein Mythos oder Realität?

Wer kennt nicht die sagenumwobenen Geschichten über den Tellerwäscher, der zum Millionär wurde. Die USA besteht praktisch aus Träumen, die in Form von Auswanderern mit der Hoffnung von Freiheit und Wohlstand im Gepäck in dieses riesige Land zogen.

Und wovon träumen nun Piloten? Ich weiß nicht, wovon andere Träumen, aber die Vorstellung in einem Haus zu leben, das neben einer Garage auch noch einen Hanger hat, in dem das eigene Flugzeug steht, würde ich als einen solchen bezeichnen. Man stelle sich vor, man gehe direkt von der Küche in den Hangar, um den Flieger klar zu machen um anschließend über den direkt angrenzenden Taxiway auf die Piste zu rollen um eine Runde zu drehen. Und das alles vor dem Frühstück.

Nun, was man braucht man nun dazu? Klar, ein Flugzeug und ein Hangar Home. (Den Teil mit dem dafür notwendigen Kleingeld blende ich jetzt einfach mal aus – das würde mich aufwecken 😉

Grundsätzlich könnte man sich ja seine eigene Runway auf der eigenen Ranch 😉 bauen – so etwas soll ja auch mit großen Einschränkungen bei uns in Europa funktionieren. Oder aber, man baut oder kauft sich ein solches Traumhaus auf einem sogenannten Airpark. Eine Siedlung von Hangar Homes entlang einer Startbahn, die man sich gemeinsam teilt.

In Deutschland gibt es meines Wissens nur zwei Projekte dieser Art: Der Müritz-Airpark in Rechlin und der Ostsee-Airpark in Rerik-Zweedorf. Aber diese beiden sind noch lange nicht dort, wo die vielen hunderte Airparks in den USA sind.

Einen Überblick über die Airparks dort findet man auf der Homepage www.livingwithyourplane.com. Dort findet man ein Verzeichnis unzähliger solcher Anlagen mit weiteren Informationen.

Auf unseren USA-Reisen suchen wir schon traditionell nach solchen Airparks, die auf unserer Strecke liegen und fahren dann auch gerne da vorbei. Hier mal ein paar Beispiele:

Falmouth Airpark

Falmouth Airpark in Massachusets

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Diese Fotos sind heute noch Teil meiner Bildschirmschoner-Diashow 🙂

Spruce Creek

Der wohl berühmteste Airpark ist wohl Spruce Creek in Florida. Hier lebte John Travolta bis es für Ihn und seine Boeing dort zu eng wurde und er sich einen eigenen „Standalone-Hangar-Palace“ in der Nähe errichtete. Zum Spruce Creek Airpark gab es sogar mal eine vierteilige Dokumentation im Fernsehmagazin Planetopia.

Spruce Creek ist eigentlich eine Gated Community. Das bedeutet, dass die gesamte Siedlung umzäunt und bewacht ist und man nur als Berechtigter auf das Gelände kommt. In 2018 hatten wir mal aufgrund einer Einladung die Chance dazu, uns auf im Airpark umzusehen. Auf der Bucket-List stand auch der Besuch des „Big Tree“ – der Treffpunkt für die einheimischen Piloten für gemeinsame Ausflüge mit dem eigenen Flugzeug. Über unseren Besuch in SC poste ich aber später noch einen separaten Artikel hier im Blog.

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Lake Norman Airpark

Ein weiterer Favorit ist der Lake Norman Airpark. Dieser Airpark liegt auf einer Landzunge des Lake Norman und ist daher etwas für jene, die gerne zu Luft und zu Wasser unterwegs sein möchten. Die Häuser zeigen dort entweder zur Piste hin oder zum Wasser – mit eigenem Bootssteg, versteht sich ja von selbst.

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Das verstehe ich unter American Way of Life 🙂

 

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Frank Germany sagt:

    Hat dies auf rebloggt und kommentierte:

    Gefällt mir

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